Asylangelegenheiten


Was ist Asyl?

Ein Recht auf Asyl haben Menschen, die in ihrem eigenen Land um ihr Leben oder ihre Freiheit fürchten müssen. Die Entscheidung über die Anerkennung politisch Verfolgter als Asylberechtigte bzw. Zuerkennung einer anderen Schutzform fällt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)  in Nürnberg mit seinen verschiedenen Außenstellen in einem Asylverfahren. Dieses Verfahren richtet sich nach dem Asylgesetz.
Dem Asylbewerber ist während der Durchführung des Asylverfahrens der Aufenthalt im Bundesgebiet gestattet. Hierzu erhält er eine Aufenthaltsgestattung.
Die Bezirksregierung Arnsberg ist für die Verteilung und Zuweisung von asylbegehrenden Personen zuständig.

Personenkreis
Die Verteilung und Zuweisung unterliegen Ausländerinnen und Ausländern, die um Asyl nachgesucht haben. Dies gilt auch für unerlaubt eingereiste Personen.

Aufenthaltsgenehmigung, Aufenthaltstitel
Die Duldung oder Gestattung eines Aufenthaltes ist kein Aufenthaltstitel. Denn vorläufig geduldet werden kann der Aufenthalt einer Person, die sich nach dem deutschen Recht nicht im Bundesgebiet aufhalten darf, wenn sich die Ausreise verzögert (Aussetzung der Abschiebung). Gestattet wird ein Aufenthalt nur vorübergehend zur Durchführung eines Asylverfahrens.
Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union benötigen keine Aufenthaltsgenehmigung.

Zuständige Stellen
Dezernat I - Ordnungsamt – Aufenthalt und Staatsangehörigkeit
Adresse(n):
Kreishaus
Moltkestraße 42
51643 Gummersbach
Ansprechpartner/-innen (Aufteilung nach Nachnamen)
In 2. Etage, Altbau
E-Mail: amt32@obk.de

Ehrenamt
Flüchtlingshilfe in Bergneustadt



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Rechtsgrundlagen (Allgemein)

 

Ablauf des Asylverfahrens

Ankunft und Registrierung
Wenn Asylsuchende in Deutschland ankommen, melden sie sich bei einer staatlichen Stelle und werden registriert. Anschließend erhalten sie ein temporäres Ausweisdokument. Erst dann kann ein Asylverfahren beginnen.

Erstverteilung der Asylsuchenden
Nach der Registrierung erfolgt die Erstverteilung der Asylsuchenden auf die Bundesländer nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel.

Zuständige Aufnahmeeinrichtung
Die Aufnahmeeinrichtung ist für die Versorgung sowie Unterkunft zuständig und informiert die nächstgelegene Außenstelle des Bundesamtes oder das nächstgelegene Ankunftszentrum.

Persönliche Asylantragstellung
Bei der persönlichen Antragstellung werden weitere Dokumente erfasst und Asylsuchende über ihre Rechte und Pflichten innerhalb des Asylverfahrens aufgeklärt.

Prüfung des Dublin-Verfahrens
Das Dublin-Verfahren findet vor der eigentlichen Prüfung des Asylantrages
statt und stellt fest, welcher europäische Staat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist.

Persönliche Anhörung
Die Anhörung ist Grundlage für die Entscheidung im Asylverfahren. Ausschlaggebend ist dabei immer das Einzelschicksal. Deshalb erhalten Antragstellende ausreichend Zeit ihre persönlichen Fluchtgründe zu schildern.

Entscheidung des Bundesamtes
Auf Basis der persönlichen Anhörung und der eingehenden Überprüfung von Dokumenten und Beweismitteln entscheidet das Budensamt über den Asylantrag. 

Schutzform
Bei jedem Asylantrag prüft das Bundesamt auf Grundlage des Asylgesetzes, ob eine der vier Schutzformen – Asylberechtigung, Flüchtlingsschutz, subsidiärer Schutz oder ein Abschiebungsverbot – vorliegt.

Rechtsmittel gegen die Entscheidung
Bei einem ablehnenden Bescheid stehen Antragstellenden Rechtsmittel zur Verfügung: Sie können gegen die Entscheidung des Bundesamtes klagen.

Ausgang des Asylverfahrens
Auf die endgültige Entscheidung des Bundesamts – den Abschluss des
Asylverfahrens – folgt entweder das Aufenthalts- bzw. Bleiberecht oder aber die Ausreisepflicht.

Integration Point (IP)
Seit dem 07.12.2015 gibt es den gemeinsamen „Integration Point“ (IP) des Jobcenters Oberberg und der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach als zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge.
Der IP soll die berufliche Integration von Flüchtlingen unterstützen und bietet Information, Beratung und Vermittlung für Flüchtlinge mit Bleiberechtsperspektive und Wohnsitz im Oberbergischen Kreis.
Sie erfassen erste Daten zu den Fähigkeiten und Kenntnissen der Flüchtlinge, beraten zu Sprachkursen und den Möglichkeiten einer beruflichen Anerkennung vorhandener Berufs- und
Studienabschlüsse.
Beratungen finden direkt vor Ort statt (nach vorheriger Terminvereinbarung) – also in allen 13 Standorten des Jobcenters Oberberg bzw. in den drei Standorten der Agentur für Arbeit (Wipperfürth, Waldbröl, Gummersbach).

Kontakt:
Integration Point Oberberg
Bismarckstr. 9a
51643 Gummersbach
Mo, Do 8:00 – 12:00 Uhr, ansonsten nach Vereinbarung
IntegrationPointOberberg@jobcenter-ge.de
Hotline Flüchtlinge: 0800 4 5555 23 (Der Anruf ist für Sie gebührenfrei.)
Auskünfte zu betrieblichen Tätigkeiten und Praktika bei Asylbewerbern und Geduldeten:
+ 49 (0)228 713 2000



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Zuständig

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Ansprechpartner(innen)

Claudia Adolfs (Fachbereichsleiterin FB3)
E-Mail:
Telefon: 02261/404214

Stephan Halbe
E-Mail:
Telefon: 02261/404211

Felix Töpfer
E-Mail:
Telefon: 02261 - 404210

Pamela Rieke
E-Mail:
Telefon: 02261 404-209

Bünyamin Yilmaz
E-Mail:
Telefon: 02261 - 404218

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